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Kurzinhalt schuheherrenschwarz

Hans Wurst und Max Durst basteln an ihrer Karriere als Buffetmagnaten, der Kleinkriminelle Schorsch will eigentlich nur Autorennen schauen, was Mao eigentlich könnte, müsste sie nicht auf die Tochter einer Freundin aufpassen, während Harry sich am liebsten mit seinen blonden Mechanikern vergnügen würde.
Aber Carlos’ Tasche macht allen ein Strich durch die Rechnung. Bald fliegen sie durch polnische Nächte, sehen Hunde, Schweine und Schwertfische und wundern sich, als sie einen Schaffner sagen hören: »Nächste Haltestelle: Drogomysl«

Pressenotiz

CONTACT HIGH ist ein psychedelisches Roadmovie von Michael Glawogger (WORKINGMAN’S DEATH, SLUMMING), der seine Helden Max und Johann auf einen bewusstseinserweiternden Trip von Wien nach Drogomysl (Polen) schickt. Neben Michael Ostrowski und Raimund Wallisch sind Georg Friedrich und Detlev Buck in den Hauptrollen zu sehen. CONTACT HIGH ist ein schräger Spaß mit Musik u.a. von Element Of Crime, Tiefschwarz, Calexico, Get Well Soon und Roxy Music.

Synopsis

Es geht um eine Tasche... Harry ist Autohändler, Ganove und Freizeitphilosoph. Für den geheimnisvollen Carlos soll er eine Tasche aus Lodz holen, will sich dabei aber nicht selbst die Finger schmutzig machen. Er schickt seinen Besten Mann – Schorsch. Schorsch allerdings hat einen Hang zum Irrationalen, zu schnellen Autos und im Moment keinen Führerschein. Mit sanftem Nachdruck schafft er es, Mao den Job anzudrehen. Die hat ganz andere Sorgen, muss sie doch auf die achtjährige Tochter einer Freundin aufpassen.
Auftrag, Auftrag, Du musst wandern: Mao hat Max und Johann auf ihrer Lohnliste, die für sie – mehr schlecht als recht – die Imbissbude Wurst und Durst führen. Max, der sich gerne in originelle Marketingkonzepte für Imbisse versteigt und Johann, für den die Wurstvielfalt des Reiselandes ein entscheidendes Argument ist, machen sich nach Polen auf, die Tasche zu finden.
Autohändler Harry ahnt rasch, dass etwas nicht stimmen kann, als er Schorsch zu Hause bei Bier, Joints und Formel Eins vorfindet. Entsetzt muss er feststellen, bei wem Carlos´ Auftrag gelandet ist. Ein weiteres Duo bricht nach Polen auf: Die beiden müssen Schlimmeres verhindern. Dabei läuft für Max und Johann alles rund: Sie kommen fast ohne Umwege in Lodz an und ebenso problemlos in den Besitz der Tasche. Grund genug sich einen schönen Abend im Nachtleben von Lodz zu machen. Die ‚kulinarische’ Versorgung ist top, Max nimmt Drogen, und Johann wird »contact high«.
Sie stolpern mit der Tasche in der Hand von einem Rauschzustand in den nächsten und involvieren dabei in zunehmendem Maß ihre ganze Umgebung. Sie taumeln durch zu kleine Hotelzimmer, nehmen falsche Züge, verwechseln Taschen, verlieben sich auf das Melodramatischste, himmeln Fleischerinnen an und wissen bald gar nicht mehr, wo und wer sie sind. Harry und Schorsch sind ihnen immer auf den Fersen, wären ihnen aber doch so gerne einen Schritt voraus. Als es ihnen einmal doch gelingt, die Tasche an sich zu nehmen, schlägt die Wirklichkeit auf ungewöhnliche Weise zurück und lässt sie, im Karma verwundet, aber einander näher gekommen, zurück.
In Wien kämpft Mao inzwischen mit der kleinen Sissy, der das Leben im Allgemeinen wie im Besonderen zu langweilig ist. Bevor sich diese beiden jedoch aneinander gewöhnen können, werden sie in einen von Max ausgelösten Sog gespült, der sie zum Schlüssel in einer verkehrten Welt der Wahrnehmungen macht.
Ein schwebender Moment, in dem alle Figuren miteinander Kontakt haben. Nur Johann behält einen klaren Kopf und rettet die Tasche. Was er da gerettet hat, macht alles bunter, wilder, romantischer, gefährlicher und verstörender. Aber hätte er es gerettet, wenn er gewusst hätte, worum es dabei geht? Also wie gesagt, es geht um eine Tasche …